Unterstützende Massnahmen
- Zum Lernen motivieren: - den gestellten Lernstoff auch wirklich prüfen
- Mit lernbarem Stoff ein Erreichen der Lernziele mehrheitlich
möglich machen
- Aber stärkere Studierende mit Anwendungen, Analysen, Synthesen,
Bewertungen fordern und ihnen bessere "Noten"/ Bewertungen
ermöglichen.
- langfristige Prüfungsvorbereitung / Abschlussprüfungen / Diplomprüfungen:
- Den ganzen Lernstoff (AB/Theorien/Praxisbeispiele/..) laufend auf
einer Plattform (educanet/ilias/..) ablegen. Den Stoff so laufend
transparent halten und zugänglich machen. Niemand verpasst
was und alle sind gleichermassen informiert.
Podcasts + / -
+ Man kann den Inhalt beliebig oft abspielen und ohne Stress mitschreiben
(pause drücken)
+ Ressourcen nutzen (bestehendes know how nutzen)
+ sympathischen Stimmen lauschen
+ Abwechslung ins Spiel bringen
- Abwechslung ins Spiel bringen (Effekte erhaschen)
- Den Faktor "Zeit" aus den Augen verlieren - bei nicht selbst aufbereitetem Stoff
verliert man das Zeitgefühl - man kann allenfalls nicht nach-/ vorempfinden,
wieviel Zeit die Studierenden für dieses Themenfeld aufwenden müssen.
Dienstag, 28. August 2012
Donnerstag, 16. August 2012
teaching perspectives
2. Mein
Profil habe ich ermittelt. Aber so ohne konkrete Begriffe aus meinem Sprachraum
fällt mir die Interpretation etwas schwer. Eine Lernphilosophie-orientierte
Übersetzung (Englisch-Deutsch) ist
schwierig zu finden. Und die Begriffe, die ich auf der Website der PHZH (http://hochschuldidaktik.phzh.ch/de/Ueber_uns/Lehr-Lernphilosophie/)
zum Thema gefunden habe scheinen mir nur bedingt überein zu stimmen. Kannst du
(Simone oder Heinz) mir allenfalls weiter helfen? Eine vergleichbare
Theorie/vergleichbare Begriffe aus dem deutschen Sprachraum würde/n mich sehr
interessieren.
3. Grundsätzlich
sind meine Resultate recht ausgeglichen ausgefallen.
Im Bereich „apprenticeship“
Ausbildung/Lehre hat mir das TPI eine dominante Perspektive ausgerechnet.
4. Eher
recessive ist der Bereich „developmental“/ entwicklungs-orientierte Philosophie
ausgefallen.
5. Wie
bei eigentlich allen Test die Aufschluss über unsere/mein Wesen als Lernende
oder Lehrende geben, bin ich auch bei diesem hier im Bereich Praxis am
dominantesten ausgefallen. Laut Test fällt es mir eher leicht meine
Praxiserfahrungen auf eine angemessene Lehre runter zu brechen und Lernende am
richtigen Ort ab zu holen. Sie zu fördern und zu fordern, aber sie auch im
richtigen Moment in die Selbständigkeit zu verabschieden.
6. Ja,
diese Lernphilosophie stimmt mit meinen Erfahrungen überein. Hätte ich die
Paragraphen schon vorher gekannt, hätte ich unter Umständen auch auf den
Bereich „nurturing“/ Erziehung? getippt.
Schlussendlich sind beide
fast gleich ausgefallen.
Freitag, 13. Juli 2012
Repetition
Gezielte
Repetition
1. In
meiner Lehre, in der Fachwissenschaft Technisches Gestalten, findet vor allem
das direkte Anwenden der gelernten Techniken und Materialien statt. Nach einer
ersten Phase der Einführung müssen die Studierenden sich wöchentlich wieder neu
auf die Materialien, Verarbeitungsmethoden und Maschinen einlassen. Dieses
kontinuierliche Repetieren innerhalb eines Moduls hilft die Hemmungen im
Werkraum ab zu bauen.
Weiter habe
ich habe vor, was das Lesen und Lernen von Theorien anbelangt, Texte auf
verschieden Gruppen (z.B. 5 verschiene Texte auf 20 Personen = 4er-Gruppen)
aufzuteilen (als Hausaufgaben individuell lesen zu lassen), um sie dann im
Unterricht gemeinsam auf zu arbeiten (repetieren) und im Plenum den anderen
Gruppen vorstellen zu lassen (Repetieren)(Auf wichtige Punkte reduziert).Indem
die Studierenden sich selber für einen Text entscheiden dürfen, erhoffe ich mir
mehr Interesse und mehr Lernerfolg. Auch empfinde ich dieses Vorgehen als sehr
Zeitsparend.
2.
Behaviorismus – Konditionierung – Verstärkung – Strafe – Lob – Piaget –
einarmiger Bandit –
Ojeeee! Nur
7 Begriffe!
3. Ich
finde die Strategie mit dem Merken einer Anzahl wichtiger Begriffe wirklich
sehr gut. Obwohl ich mir zu jedem Text (oder gerade deswegen) eine kurze
Zusammenfassung geschrieben habe, konnte ich mir kaum was merken.
Für meine
Lehre merke ich mir diese Repetitionsaufgabe. Sie erwischt einen eiskalt. Und lässt
meine angehenden Primarlehrpersonen sich in die Lage vieler Schülerinnen und
Schüler versetzen. Sehr anschaulich – sehr direkt! Das bleibt hängen! Denn 30
Begriffe sollten doch irgendwie möglich sein!!!
Dienstag, 10. Juli 2012
Selbsteinschätzung
Welche persönlichen Stärken helfen mir, wenn ich
im September meine ersten Studenten unterrichten werde:
Als leidenschaftliche Gestalterin und Künstlerin kann ich im Bereich Fachwissenschaft Technisches Gestalten aus dem Vollen schöpfen. Durch meine eigenen, oft sehr technischen Projekte im Bereich Kunst am Bau und Design habe ich mir ein umfangreiches Wissen aneignen können. Jegliches Material mit seinen Möglichkeiten und Grenzen fasziniert mich. Diese Begeisterung kann ich in meinem Unterricht einsetzen. Sie macht es möglich, angehende Primarlehrpersonen für die Wichtigkeit dieses Faches zu sensibilisieren und wiederum Schülerinnen und Schüler für neue Techniken und Design zu gewinnen.
Und
trotzdem ist wichtig, zwischen meinen gestalterischen Anliegen und derer der
Studierenden unterscheiden zu können. Als ehemalige Primarlehrerin sehe ich in
diesem Wissen eine weitere Stärke. Ich weiss, dass sich angehende Lehrpersonen
mit anderen Schwierigkeiten (nicht nur Technik und Material) rumschlagen
müssen. Hier kann ich mit Tips und Tricks - aus meinen eigenen Erfahrungen als
Primarlehrperson - weiter helfen.
Wo denke ich, liegt noch
Verbesserungspotential?
Tja, die Fachdidaktik,
die liegt mir etwas auf. In diesem Bereich muss ich mich, auch was die Allgemeine
Didaktik angeht, wieder auf einen angemessenen Stand bringen. Seit meinem
Primarlehrdiplom ist doch etwas Zeit vergangen. Eigentlich habe ich mir vom CAS
Hochschuldidaktik Antworten auf meine Fragen erhofft. Ich merke aber, dass innerhalb
unserer Module, die Fachdidaktik und das Ausbilden von angehenden Lehrpersonen
ein zu spezifisches Feld darstellt.
Nun, die
Sommerferien stehen vor der Tür und mit ihnen einige spannende Bücher. Ich habe
mich reichlich eingedeckt!
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