Dienstag, 28. August 2012

Prüfungsvorbereitung

Unterstützende Massnahmen

- Zum Lernen motivieren:     - den gestellten Lernstoff auch wirklich prüfen
                                              - Mit lernbarem Stoff ein Erreichen der Lernziele mehrheitlich
                                                möglich machen
                                              - Aber stärkere Studierende mit Anwendungen, Analysen, Synthesen,  
                                                Bewertungen fordern und ihnen bessere "Noten"/ Bewertungen
                                                ermöglichen.


- langfristige Prüfungsvorbereitung / Abschlussprüfungen / Diplomprüfungen:

                                              - Den ganzen Lernstoff (AB/Theorien/Praxisbeispiele/..) laufend auf
                                                einer Plattform (educanet/ilias/..) ablegen. Den Stoff so laufend
                                                transparent halten und zugänglich machen. Niemand verpasst
                                                was und alle sind gleichermassen informiert.


Podcasts + / -

+       Man kann den Inhalt beliebig oft abspielen und ohne Stress mitschreiben
         (pause drücken)
+       Ressourcen nutzen (bestehendes know how nutzen)
+       sympathischen Stimmen lauschen
+       Abwechslung ins Spiel bringen

-        Abwechslung ins Spiel bringen (Effekte erhaschen)
-        Den Faktor "Zeit" aus den Augen verlieren - bei nicht selbst aufbereitetem Stoff
         verliert man das Zeitgefühl - man kann allenfalls nicht nach-/ vorempfinden,
         wieviel Zeit die Studierenden für dieses Themenfeld aufwenden müssen.


     

Donnerstag, 16. August 2012

teaching perspectives




2.        Mein Profil habe ich ermittelt. Aber so ohne konkrete Begriffe aus meinem Sprachraum fällt mir die Interpretation etwas schwer. Eine Lernphilosophie-orientierte Übersetzung  (Englisch-Deutsch) ist schwierig zu finden. Und die Begriffe, die ich auf der Website der PHZH (http://hochschuldidaktik.phzh.ch/de/Ueber_uns/Lehr-Lernphilosophie/) zum Thema gefunden habe scheinen mir nur bedingt überein zu stimmen. Kannst du (Simone oder Heinz) mir allenfalls weiter helfen? Eine vergleichbare Theorie/vergleichbare Begriffe aus dem deutschen Sprachraum würde/n mich sehr interessieren.

3.        Grundsätzlich sind meine Resultate recht ausgeglichen ausgefallen.
Im Bereich „apprenticeship“ Ausbildung/Lehre hat mir das TPI eine dominante Perspektive ausgerechnet.

4.        Eher recessive ist der Bereich „developmental“/ entwicklungs-orientierte Philosophie ausgefallen.

5.        Wie bei eigentlich allen Test die Aufschluss über unsere/mein Wesen als Lernende oder Lehrende geben, bin ich auch bei diesem hier im Bereich Praxis am dominantesten ausgefallen. Laut Test fällt es mir eher leicht meine Praxiserfahrungen auf eine angemessene Lehre runter zu brechen und Lernende am richtigen Ort ab zu holen. Sie zu fördern und zu fordern, aber sie auch im richtigen Moment in die Selbständigkeit zu verabschieden.

6.        Ja, diese Lernphilosophie stimmt mit meinen Erfahrungen überein. Hätte ich die Paragraphen schon vorher gekannt, hätte ich unter Umständen auch auf den Bereich „nurturing“/ Erziehung? getippt.
Schlussendlich sind beide fast gleich ausgefallen. 

Freitag, 13. Juli 2012

Repetition


Gezielte Repetition
1. In meiner Lehre, in der Fachwissenschaft Technisches Gestalten, findet vor allem das direkte Anwenden der gelernten Techniken und Materialien statt. Nach einer ersten Phase der Einführung müssen die Studierenden sich wöchentlich wieder neu auf die Materialien, Verarbeitungsmethoden und Maschinen einlassen. Dieses kontinuierliche Repetieren innerhalb eines Moduls hilft die Hemmungen im Werkraum ab zu bauen.
Weiter habe ich habe vor, was das Lesen und Lernen von Theorien anbelangt, Texte auf verschieden Gruppen (z.B. 5 verschiene Texte auf 20 Personen = 4er-Gruppen) aufzuteilen (als Hausaufgaben individuell lesen zu lassen), um sie dann im Unterricht gemeinsam auf zu arbeiten (repetieren) und im Plenum den anderen Gruppen vorstellen zu lassen (Repetieren)(Auf wichtige Punkte reduziert).Indem die Studierenden sich selber für einen Text entscheiden dürfen, erhoffe ich mir mehr Interesse und mehr Lernerfolg. Auch empfinde ich dieses Vorgehen als sehr Zeitsparend.

2. Behaviorismus – Konditionierung – Verstärkung – Strafe – Lob – Piaget – einarmiger Bandit –
Ojeeee! Nur 7 Begriffe!

3. Ich finde die Strategie mit dem Merken einer Anzahl wichtiger Begriffe wirklich sehr gut. Obwohl ich mir zu jedem Text (oder gerade deswegen) eine kurze Zusammenfassung geschrieben habe, konnte ich mir kaum was merken.
Für meine Lehre merke ich mir diese Repetitionsaufgabe. Sie erwischt einen eiskalt. Und lässt meine angehenden Primarlehrpersonen sich in die Lage vieler Schülerinnen und Schüler versetzen. Sehr anschaulich – sehr direkt! Das bleibt hängen! Denn 30 Begriffe sollten doch irgendwie möglich sein!!! 

Dienstag, 10. Juli 2012

Selbsteinschätzung


Welche persönlichen Stärken helfen mir, wenn ich im September meine ersten Studenten unterrichten werde:


Als leidenschaftliche Gestalterin und Künstlerin kann ich im Bereich Fachwissenschaft Technisches Gestalten aus dem Vollen schöpfen. Durch meine eigenen, oft sehr technischen Projekte im Bereich Kunst am Bau und Design habe ich mir ein umfangreiches Wissen aneignen können. Jegliches Material mit seinen Möglichkeiten und Grenzen fasziniert mich. Diese Begeisterung kann ich in meinem Unterricht einsetzen. Sie macht es möglich, angehende Primarlehrpersonen für die Wichtigkeit dieses Faches zu sensibilisieren und wiederum Schülerinnen und Schüler für neue Techniken und Design zu gewinnen.
Und trotzdem ist wichtig, zwischen meinen gestalterischen Anliegen und derer der Studierenden unterscheiden zu können. Als ehemalige Primarlehrerin sehe ich in diesem Wissen eine weitere Stärke. Ich weiss, dass sich angehende Lehrpersonen mit anderen Schwierigkeiten (nicht nur Technik und Material) rumschlagen müssen. Hier kann ich mit Tips und Tricks - aus meinen eigenen Erfahrungen als Primarlehrperson - weiter helfen.



Wo denke ich, liegt noch Verbesserungspotential?

Tja, die Fachdidaktik, die liegt mir etwas auf. In diesem Bereich muss ich mich, auch was die Allgemeine Didaktik angeht, wieder auf einen angemessenen Stand bringen. Seit meinem Primarlehrdiplom ist doch etwas Zeit vergangen. Eigentlich habe ich mir vom CAS Hochschuldidaktik Antworten auf meine Fragen erhofft. Ich merke aber, dass innerhalb unserer Module, die Fachdidaktik und das Ausbilden von angehenden Lehrpersonen ein zu spezifisches Feld darstellt.
Nun, die Sommerferien stehen vor der Tür und mit ihnen einige spannende Bücher. Ich habe mich reichlich eingedeckt!