Freitag, 13. Juli 2012

Repetition


Gezielte Repetition
1. In meiner Lehre, in der Fachwissenschaft Technisches Gestalten, findet vor allem das direkte Anwenden der gelernten Techniken und Materialien statt. Nach einer ersten Phase der Einführung müssen die Studierenden sich wöchentlich wieder neu auf die Materialien, Verarbeitungsmethoden und Maschinen einlassen. Dieses kontinuierliche Repetieren innerhalb eines Moduls hilft die Hemmungen im Werkraum ab zu bauen.
Weiter habe ich habe vor, was das Lesen und Lernen von Theorien anbelangt, Texte auf verschieden Gruppen (z.B. 5 verschiene Texte auf 20 Personen = 4er-Gruppen) aufzuteilen (als Hausaufgaben individuell lesen zu lassen), um sie dann im Unterricht gemeinsam auf zu arbeiten (repetieren) und im Plenum den anderen Gruppen vorstellen zu lassen (Repetieren)(Auf wichtige Punkte reduziert).Indem die Studierenden sich selber für einen Text entscheiden dürfen, erhoffe ich mir mehr Interesse und mehr Lernerfolg. Auch empfinde ich dieses Vorgehen als sehr Zeitsparend.

2. Behaviorismus – Konditionierung – Verstärkung – Strafe – Lob – Piaget – einarmiger Bandit –
Ojeeee! Nur 7 Begriffe!

3. Ich finde die Strategie mit dem Merken einer Anzahl wichtiger Begriffe wirklich sehr gut. Obwohl ich mir zu jedem Text (oder gerade deswegen) eine kurze Zusammenfassung geschrieben habe, konnte ich mir kaum was merken.
Für meine Lehre merke ich mir diese Repetitionsaufgabe. Sie erwischt einen eiskalt. Und lässt meine angehenden Primarlehrpersonen sich in die Lage vieler Schülerinnen und Schüler versetzen. Sehr anschaulich – sehr direkt! Das bleibt hängen! Denn 30 Begriffe sollten doch irgendwie möglich sein!!! 

Dienstag, 10. Juli 2012

Selbsteinschätzung


Welche persönlichen Stärken helfen mir, wenn ich im September meine ersten Studenten unterrichten werde:


Als leidenschaftliche Gestalterin und Künstlerin kann ich im Bereich Fachwissenschaft Technisches Gestalten aus dem Vollen schöpfen. Durch meine eigenen, oft sehr technischen Projekte im Bereich Kunst am Bau und Design habe ich mir ein umfangreiches Wissen aneignen können. Jegliches Material mit seinen Möglichkeiten und Grenzen fasziniert mich. Diese Begeisterung kann ich in meinem Unterricht einsetzen. Sie macht es möglich, angehende Primarlehrpersonen für die Wichtigkeit dieses Faches zu sensibilisieren und wiederum Schülerinnen und Schüler für neue Techniken und Design zu gewinnen.
Und trotzdem ist wichtig, zwischen meinen gestalterischen Anliegen und derer der Studierenden unterscheiden zu können. Als ehemalige Primarlehrerin sehe ich in diesem Wissen eine weitere Stärke. Ich weiss, dass sich angehende Lehrpersonen mit anderen Schwierigkeiten (nicht nur Technik und Material) rumschlagen müssen. Hier kann ich mit Tips und Tricks - aus meinen eigenen Erfahrungen als Primarlehrperson - weiter helfen.



Wo denke ich, liegt noch Verbesserungspotential?

Tja, die Fachdidaktik, die liegt mir etwas auf. In diesem Bereich muss ich mich, auch was die Allgemeine Didaktik angeht, wieder auf einen angemessenen Stand bringen. Seit meinem Primarlehrdiplom ist doch etwas Zeit vergangen. Eigentlich habe ich mir vom CAS Hochschuldidaktik Antworten auf meine Fragen erhofft. Ich merke aber, dass innerhalb unserer Module, die Fachdidaktik und das Ausbilden von angehenden Lehrpersonen ein zu spezifisches Feld darstellt.
Nun, die Sommerferien stehen vor der Tür und mit ihnen einige spannende Bücher. Ich habe mich reichlich eingedeckt!