Sonntag, 9. Juni 2013


Erfahrungen mit Gruppenaufgaben:
-       In unserer Gruppe, bei unseren Gruppenaufgaben habe ich ein unterschiedliches Mass an Ernsthaftigkeit, an Engagement und Verbindlichkeiten festgestellt.
Das hat sich auch auf meine Motivation ausgewirkt. Anfänglich noch sehr begeistert, habe ich mich mit der Zeit gefragt, warum ich immer alle Gruppen-Aufträge erfülle. Andere sind unabgemeldet fern geblieben, haben das Schreiben von Rückmeldungen versäumt und eher passiv an Chats teilgenommen.
In dieser Situation habe ich mich auch nicht mehr verausgaben wollen. Wurden meine Beiträge überhaupt Ernst genommen?

Im Nachhinein frage ich mich, ob ich einfach mal hätte nachhaken sollen.

Aber wie schon beim Connect-Treffen angedeutet, habe ich mich zu wenig mit der Gruppe identifizieren (fachlich) können (mit gewissen Leuten schon). Da wir über unsere Fachgebiete hinaus zusammen gewürfelt wurden, konnte ich auch keinen konkreten, inhaltlichen Gewinn ausmachen ( ausser der Instumente/Plattformen natürlich, welche wir über diese Gruppenveranstaltungen kennen gelernt haben :-).

Ging es anderen Gruppenmitgliedern allenfalls auch so.?

In diesem Zusammenhang habe ich die Gruppengrösse eher etwas klein empfunden. Bei einer Chat-Veranstaltung konnten 2 Personen nicht teilnehmen. Die Veranstaltung drohte gar nicht richtig ins Rollen zu kommen.
Beim Krimi fehlten auch Leute.
Beim Gender-Forum warte ich noch heute auf gewisse Auflösungen.
Von meinem Mini-Projekt-Partner habe ich nie was gehört.

Normen/Regeln hätten diese Schwierigkeiten auffangen können. Aber diese Normen wurden gar nie richtig ausgesprochen. Für das Definieren von Normen und Regeln war die erste Präsenzveranstaltung eher zu kurz..

Freitag, 17. Mai 2013


Welche Erfahrungen habe ich mit netzbasierter Kommunikation im Kurs gemacht?

Chat (schriftlich) Minikrimi
Eine Gruppengrösse von 4 Personen ist ideal, sonst wird zu wild durcheinander geschrieben. Die leitende Person ist dann allenfalls nur noch am Antworten, die Kommentare sind schon nicht mehr aktuell, weil eine Person bereits die wichtige Hinweise zur Lösung des Problems geliefert hat.
Disziplin ist ebenfalls gefragt. Die Reihenfolge mag man nicht immer einhalten. Auch weiss die Kommunikationspartnerin nicht immer zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Hinweis. Überspringen ist angesagt.
Der schriftliche Chat ist nicht nur synchron. Die Zeitverzögerung ist auch nicht ohne. Das schriftliche Kommunizieren verlangt ewas Zeit ab. Manchmal muss man auf den ausführlichen Text warten. Das wirkt träge.
Trotzdem fühlt sich die umittelbare, schriftliche Kommunikation im Grossen und Ganzen gut an. Sie hat so was Direktes. Und doch wirkt sie nicht so persönlich wie die mündliche Kommunikation. 

Freitag, 12. April 2013


Gender-Diskussion _  Forum

Erwartungen:
Ich erwarte, dass man mich nicht als Frau einschätzt. Ferien bedeutet für mich Adrenalin. Nach geleisteter, sportlicher Aktivität ein Bier trinken, Sprüche klopfen und ja nicht irgendwo an der Sonne liegen (höchstens für 10 min – danach ist mir schon wieder langweilig.
Lust:
Ja, ich verspür Lust, diese Aufgabe zu lösen. Eigentlich keine Aufgabe. Vielmehr bin ich über meine eigenen Äusserungen – was meine Ferien betrifft – gespannt. :-0

Mittwoch, 3. April 2013


Skype Audiokonferenz                                                               E-Didaktik 2013
                                                                                                                                           

Protokoll vom 3.4.2013

Online waren:             Norbert, Annika und Judith
Entschuldigt:               Sara


1. Runde:            Kurze Stellungnahme zu den eigenen Erfahrungen mit selbstgesteuertem    
                              Lernen im 1. Takt
Annika:
beschreibt viel Disziplin im prompten erledigen der konkreten Aufgaben wie Kurzportrait, Audiochat und lesen des Textes.
Das Verfassen der Reflexion hat sie mehr Energie gekostet.
Allgemein belasten die vielen Aufgaben neben all den anderen Pflichten/Pendenzen (Job, Jugendlager, Weiterbildung).
Die Taktung ist eng gesteckt und lässt kaum ein Verweilen zu. Die Angabetermine sind mühsam – man fühlt sich fast etwas genötigt.
Die Motivation mit diesen Medien zu arbeiten ist voll da und das nötige Know How ist vorhanden. Bravo! :-)
Das Zeitmanagement hinkt.

Norbert:            (meldet sich direkt aus der Slowakei)
Alles ist neu – er sieht sich als „noch“ blindes Huhn und pickt die ganzen Körner, die uns Peter und Caspar vorwerfen, genüsslich auf.
Die Motivation liegt darin, dass Norbert für seine 11-19jährigen Schüler eine E-Plattform errichten muss. Im Austausch mit seinem Arbeitskollegen & der Schulleitung ist herausgekommen dass die „Jungen“ mit diesen Medien motivierter sind, eher bereit sind zu lesen und zu schreiben – Lernzuwachs statt findet. Schulamt und Eltern fordern diese neue Art des Unterrichtens & Norbert greift die Gelegenheit beim Schopf.
Das Zeitmanagement ist nicht sein Steckenpferd.

Judith:
Das Aufteilen in Takte ist super hilfreich. Andernfalls würden all die Aufgaben erst auf den letzten Drücker/in der letzten Woche erledigt und die nötige Verarbeitungszeit mit entsprechendem Lernzuwachs/Verinnerlichen bliebe aussen vor.
Positive Erlebnisse wie Audioskype und Rückmeldungen von Seiten der Kursleitung fördern die Motivation und auch die Verbindlichkeit.
Das wohlorganisierte Auftreten, die Farbenpracht und Vielfalt an Aufträgen machen Lust auf mehr.

2. Runde:      Austausch und Fragen

genötigt:           Annika kommentiert das genötigt werden so: einerseits sind die Phasen mühsam (sehr kurz), andererseits sieht sie die Disziplinierungsmassnahme auch als hilfreich. 
Slowakei:          Wir drei haben in den letzten Wochen Ferien/Jugendlager geniessen können. Die einen haben während dieser Zeit online gearbeitet, Texte gelesen, Skypekonferenzen geführt. Die andern haben erst recht nicht arbeiten können.   Wie weit soll E-Learning in die freie Zeit, in Ferien Einzug halten können/dürfen?
müssen:           Müssen wir am Schluss nicht alle? Die Frage ist doch nur wie? Über welche Unterrichtsformen/Medien. So wird aus dem „Müssen“ allenfalls ein „Dürfen“.          
Auf den letzten Drücker:           Lässt sich vermeiden, wenn man die entsprechenden Takte einhält/organisiert. Das Arbeiten/Lernen über eine längere Phase mit stetem Tropfen auf den Stein, hinterlässt entsprechend mehr Spuren. Der Lernzuwachs ist grösser, ist gewährleistet.


3. Runde:      Fazit:

wir sind uns einig über folgende Punkte, Fragen und Antworten:

Alle Konferenzmitglieder haben/hatten Mühe mit dem Zeitmanagement und sind schlussendlich froh über das in Takten „genötigt werden“.
Alle Beteiligten sind motiviert. Die Motive sind aber unterschiedlichen Ursprungs.
Die Zeit stellt immer wieder ein Problem dar. In welchem Verhältnis steht der grosse Aufwand im Arrangieren der E-Einheiten mit dem Ergebnis?
Im Moment sind die Takt-Inhalte noch sehr allgemein gehalten. Wie lassen sich Chats, Foren und Skype mit den Schuleigenen Plattformen vereinbaren.






Menzingen, 3.4.2013                                                                                                   Judith Schnyder

Mittwoch, 20. März 2013

E-Didaktik_Takt1_Erfahrungen

Zur Motivation

Einerseits ist mein Motiv/meine Absicht, wenn ich Weiterbildungen, Bücher, Texte, Technologien angehe, eindeutig klar: Ich will mehr Wissen, Know How und natürlich auch Anerkennung erlangen.
Andererseits schleppt die Motivation, die aktive Seite (die Motivation als zielgerichtetes Verhalten) schon eher. Das Erlangen von Wissen und so weiter ist mit Anstrengung, mit Aufwand verbunden.

Meine Motivation wird aber unbedingt über positive Erlebnisse gesteigert. Aufgaben, die bewältigt werden können, bringen mich dem Ziel näher. 
Kurzaufgaben, welche über den Text / das Skript hinweg gelöst werden können, wirken als eine Art Verständniskontrolle. Auch bleibt der Inhalt so deutlich länger hängen. 
Das mögliche Erreichen der Kursleiter via Skype fördert die Verbindlichkeit. Das wirkt sich in meinem Fall auch positiv auf das Lernverhalten aus. Ich brauche etwas Kontrolle. 


Zum Zeitmanagement

Zeitmanagement ist alles. Ich selber bin aber meistens auf den letzten Drücker mit allem fertig
( Geschenke packe ich meistens im Auto noch kurz ein ;-(()))
Aus diesem Grund überzeugt die Aufteilung des Kursinhalts in Takte um so mehr. Die farbigen Kästchen lassen mein Gestalter-Herz höher schlagen. Die klaren Terminangaben wirken sich super positiv auf mein Arbeitsverhalten aus.

Dienstag, 28. August 2012

Prüfungsvorbereitung

Unterstützende Massnahmen

- Zum Lernen motivieren:     - den gestellten Lernstoff auch wirklich prüfen
                                              - Mit lernbarem Stoff ein Erreichen der Lernziele mehrheitlich
                                                möglich machen
                                              - Aber stärkere Studierende mit Anwendungen, Analysen, Synthesen,  
                                                Bewertungen fordern und ihnen bessere "Noten"/ Bewertungen
                                                ermöglichen.


- langfristige Prüfungsvorbereitung / Abschlussprüfungen / Diplomprüfungen:

                                              - Den ganzen Lernstoff (AB/Theorien/Praxisbeispiele/..) laufend auf
                                                einer Plattform (educanet/ilias/..) ablegen. Den Stoff so laufend
                                                transparent halten und zugänglich machen. Niemand verpasst
                                                was und alle sind gleichermassen informiert.


Podcasts + / -

+       Man kann den Inhalt beliebig oft abspielen und ohne Stress mitschreiben
         (pause drücken)
+       Ressourcen nutzen (bestehendes know how nutzen)
+       sympathischen Stimmen lauschen
+       Abwechslung ins Spiel bringen

-        Abwechslung ins Spiel bringen (Effekte erhaschen)
-        Den Faktor "Zeit" aus den Augen verlieren - bei nicht selbst aufbereitetem Stoff
         verliert man das Zeitgefühl - man kann allenfalls nicht nach-/ vorempfinden,
         wieviel Zeit die Studierenden für dieses Themenfeld aufwenden müssen.


     

Donnerstag, 16. August 2012

teaching perspectives




2.        Mein Profil habe ich ermittelt. Aber so ohne konkrete Begriffe aus meinem Sprachraum fällt mir die Interpretation etwas schwer. Eine Lernphilosophie-orientierte Übersetzung  (Englisch-Deutsch) ist schwierig zu finden. Und die Begriffe, die ich auf der Website der PHZH (http://hochschuldidaktik.phzh.ch/de/Ueber_uns/Lehr-Lernphilosophie/) zum Thema gefunden habe scheinen mir nur bedingt überein zu stimmen. Kannst du (Simone oder Heinz) mir allenfalls weiter helfen? Eine vergleichbare Theorie/vergleichbare Begriffe aus dem deutschen Sprachraum würde/n mich sehr interessieren.

3.        Grundsätzlich sind meine Resultate recht ausgeglichen ausgefallen.
Im Bereich „apprenticeship“ Ausbildung/Lehre hat mir das TPI eine dominante Perspektive ausgerechnet.

4.        Eher recessive ist der Bereich „developmental“/ entwicklungs-orientierte Philosophie ausgefallen.

5.        Wie bei eigentlich allen Test die Aufschluss über unsere/mein Wesen als Lernende oder Lehrende geben, bin ich auch bei diesem hier im Bereich Praxis am dominantesten ausgefallen. Laut Test fällt es mir eher leicht meine Praxiserfahrungen auf eine angemessene Lehre runter zu brechen und Lernende am richtigen Ort ab zu holen. Sie zu fördern und zu fordern, aber sie auch im richtigen Moment in die Selbständigkeit zu verabschieden.

6.        Ja, diese Lernphilosophie stimmt mit meinen Erfahrungen überein. Hätte ich die Paragraphen schon vorher gekannt, hätte ich unter Umständen auch auf den Bereich „nurturing“/ Erziehung? getippt.
Schlussendlich sind beide fast gleich ausgefallen. 

Freitag, 13. Juli 2012

Repetition


Gezielte Repetition
1. In meiner Lehre, in der Fachwissenschaft Technisches Gestalten, findet vor allem das direkte Anwenden der gelernten Techniken und Materialien statt. Nach einer ersten Phase der Einführung müssen die Studierenden sich wöchentlich wieder neu auf die Materialien, Verarbeitungsmethoden und Maschinen einlassen. Dieses kontinuierliche Repetieren innerhalb eines Moduls hilft die Hemmungen im Werkraum ab zu bauen.
Weiter habe ich habe vor, was das Lesen und Lernen von Theorien anbelangt, Texte auf verschieden Gruppen (z.B. 5 verschiene Texte auf 20 Personen = 4er-Gruppen) aufzuteilen (als Hausaufgaben individuell lesen zu lassen), um sie dann im Unterricht gemeinsam auf zu arbeiten (repetieren) und im Plenum den anderen Gruppen vorstellen zu lassen (Repetieren)(Auf wichtige Punkte reduziert).Indem die Studierenden sich selber für einen Text entscheiden dürfen, erhoffe ich mir mehr Interesse und mehr Lernerfolg. Auch empfinde ich dieses Vorgehen als sehr Zeitsparend.

2. Behaviorismus – Konditionierung – Verstärkung – Strafe – Lob – Piaget – einarmiger Bandit –
Ojeeee! Nur 7 Begriffe!

3. Ich finde die Strategie mit dem Merken einer Anzahl wichtiger Begriffe wirklich sehr gut. Obwohl ich mir zu jedem Text (oder gerade deswegen) eine kurze Zusammenfassung geschrieben habe, konnte ich mir kaum was merken.
Für meine Lehre merke ich mir diese Repetitionsaufgabe. Sie erwischt einen eiskalt. Und lässt meine angehenden Primarlehrpersonen sich in die Lage vieler Schülerinnen und Schüler versetzen. Sehr anschaulich – sehr direkt! Das bleibt hängen! Denn 30 Begriffe sollten doch irgendwie möglich sein!!! 

Dienstag, 10. Juli 2012

Selbsteinschätzung


Welche persönlichen Stärken helfen mir, wenn ich im September meine ersten Studenten unterrichten werde:


Als leidenschaftliche Gestalterin und Künstlerin kann ich im Bereich Fachwissenschaft Technisches Gestalten aus dem Vollen schöpfen. Durch meine eigenen, oft sehr technischen Projekte im Bereich Kunst am Bau und Design habe ich mir ein umfangreiches Wissen aneignen können. Jegliches Material mit seinen Möglichkeiten und Grenzen fasziniert mich. Diese Begeisterung kann ich in meinem Unterricht einsetzen. Sie macht es möglich, angehende Primarlehrpersonen für die Wichtigkeit dieses Faches zu sensibilisieren und wiederum Schülerinnen und Schüler für neue Techniken und Design zu gewinnen.
Und trotzdem ist wichtig, zwischen meinen gestalterischen Anliegen und derer der Studierenden unterscheiden zu können. Als ehemalige Primarlehrerin sehe ich in diesem Wissen eine weitere Stärke. Ich weiss, dass sich angehende Lehrpersonen mit anderen Schwierigkeiten (nicht nur Technik und Material) rumschlagen müssen. Hier kann ich mit Tips und Tricks - aus meinen eigenen Erfahrungen als Primarlehrperson - weiter helfen.



Wo denke ich, liegt noch Verbesserungspotential?

Tja, die Fachdidaktik, die liegt mir etwas auf. In diesem Bereich muss ich mich, auch was die Allgemeine Didaktik angeht, wieder auf einen angemessenen Stand bringen. Seit meinem Primarlehrdiplom ist doch etwas Zeit vergangen. Eigentlich habe ich mir vom CAS Hochschuldidaktik Antworten auf meine Fragen erhofft. Ich merke aber, dass innerhalb unserer Module, die Fachdidaktik und das Ausbilden von angehenden Lehrpersonen ein zu spezifisches Feld darstellt.
Nun, die Sommerferien stehen vor der Tür und mit ihnen einige spannende Bücher. Ich habe mich reichlich eingedeckt!